DIN ISO 5832-12:2009-04 [ZURÜCKGEZOGEN]

Dokumentart:
Norm
Titel (deutsch):
Chirurgische Implantate - Metallische Werkstoffe - Teil 12: Kobalt-Chrom-Molybdän-Schmiedelegierung (ISO 5832-12:2007)
Titel (englisch):
Implants for surgery - Metallic materials - Part 12: Wrought cobalt-chromium-molybdenum alloy (ISO 5832-12:2007)
Originalsprachen: Deutsch
Einführungsbeitrag:

Die Normenreihe ISO 5832 "Chirurgische Implantate - Metallische Werkstoffe" besteht derzeit aus zwölf Teilen. Die Teile 1, 9 und 12 wurden 2008 national als DIN-ISO-Normen übernommen.
Die Norm DIN ISO 5832-1 wurde mit Ausgabe Dezember 2008 veröffentlicht und legt die Eigenschaften und die zu deren Bestimmung anzuwendenden Prüfmethoden für nichtrostenden Stahl zur Verwendung für die Herstellung von chirurgischen Implantaten fest.
Die Norm DIN ISO 5832-9 wurde ebenfalls bereits im Dezember 2008 veröffentlicht. Sie spezifiziert die Eigenschaften und die zugehörigen Prüfverfahren für rostfreien Stahl mit einem Anteil von 0,25 % und 0,5 % Stickstoff für die Herstellung von chirurgischen Implantaten, für die ein hohes Maß an Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit gefordert wird.
Die dritte Norm, die im Rahmen der aktuellen nationalen Übernahme von ISO-Normen des Bereichs Implantatwerkstoffe im April 2009 den Fachkreisen zur Verfügung gestellt wird, ist die Norm DIN ISO 5832-12. Diese behandelt die Anforderungen an zwei Kobalt-Chrom-28-Molybdän-6-Schmiedelegierungen, die für chirurgische Implantate verwendet werden. Sie legt Eigenschaften für geschmiedete Stäbe, Stangen und Drähte fest.
Die Internationalen Normen ISO 5832-1, ISO 5832-9 und ISO 5832-12 wurden vom ISO/TC 150/SC 1 "Implantatwerkstoffe" erarbeitet. Für das DIN ist der gleichnamige Arbeitsausschuss NA 027-02-06 AA des NAFuO zuständig.

Änderungsvermerk:

Gegenüber DIN ISO 5832-12:2000-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Anmerkung bezüglich Karbid-Verteilung in Anwendungsbereich; b) Einführen der Unterscheidung von Schmiedeeisen und Hartstahl in Tabelle 1; c) Anforderungen für den Fall eingeführt, dass Prüfkörper außerhalb des Messstreifens reißen; d) mechanische Eigenschaften (Tabelle 2) angepasst.